Beim f├╝nften Rennwochenende der ├Âsterreichischen Supermoto Staatsmeisterschaft am 05. und 06. September 2009 im Motorsportpark Bad Fischau setzte sich Hanson Schruf auf seiner Husaberg mit den Pl├Ątzen 5 und 2 an die Spitze der S2- Gesamtwertung.



Im Zeittraining will Hanson Schruf mit einer gewagten Reifenwahl voll punkten. Die Gummimischung harmoniert aber nicht so perfekt wie vom Husaberg-Pilot erhofft mit dem Belag der Strecke in Bad Fischau. In der kurzen Zeit des Qualifyings bleibt keine Zeit mehr, eine bew├Ąhrte Mischung aufzuziehen. F├╝r den Hirtenberger bleibt also ÔÇ×nurÔÇť der sechste Startplatz.

Beim Start in den ersten S2- Lauf┬á muss Hanson gleich zwei Konkurrenten durchschl├╝pfen lassen. Auf dem engen und winkeligen Kurs ist das zwar keine perfekte Voraussetzung f├╝r ein gutes Endergebnis, der Nieder├Âsterreicher startet aber sofort eine Aufholjagd. Die ├ťberholman├Âver werden vom Husaberg-Pilot bestens vorbereitet, und so kann er Runde um Runde seine Position verbessern. Als er zum f├╝nften Mal die Start/Ziel-Linie passiert, liegt er bereits auf dem f├╝nften Rang. Hanson macht weiterhin ordentlich Druck, aber trotz schneller Rundenzeiten kann er seine Position nicht mehr weiter verbessern. Er ├╝berquert als f├╝nfter die Ziellinie und holt damit 16 wertvolle Punkte f├╝r die Gesamtwertung.

Ergebnis S2 Lauf 1:
1. Uros Nastran (SLO), 2.Christian Schreyer (GER), 3.  Andreas Rothbauer (AUT), 5. Hanson Schruf (AUT)

Als die Startampel zum zweiten Mal an diesem Wochenende erlischt, versucht Hanson, gleich in der ersten Kurve mehr Boden gut zu machen. Aber wieder muss er ein wenig zur├╝ckstecken, um keinen Ausfall zu riskieren. Der Husaberg-Pilot f├Ądelt sich an der siebenten Stelle ein, sitzt seinen Vorderm├Ąnnern aber knallhart im Nacken. In der zweiten Runde nutzt er eine Unachtsamkeit des drittplatzierten Nastran und schiebt sich auf einen Schlag an 3 Kontrahenten vorbei.

Mittlerweile auf Platz 4 angelangt, bereitet er seinen Angriff auf den vor ihm fahrenden Schreyer vor und kann diesen eine Runde sp├Ąter erfolgreich durchziehen. Als der F├╝hrende Hochreiter st├╝rzt, wird Hanson auf Rang zwei vor gesp├╝lt und wittert die Chance auf einen Laufsieg. Mit vollem Einsatz gelingt es ihm auch, sich vor Bauer an die Spitze zu setzen. Dieser kontert aber hart, daraufhin entscheidet sich der Husaberg-Pilot f├╝r die sichere Seite: lieber die Punkte f├╝r Rang 2 mit nach Hause nehmen, als im Kampf um den Sieg einen Sturz zu riskieren.
Mit dieser Taktik kommt Hanson sicher ins Ziel und setzt sich mit dem zweiten Platz an die Spitze der S2- Gesamtwertung!

Ergebnis S2 Lauf 2:
1. Rudolf Bauer (AUT), 2. Hanson Schruf (AUT), 3. Christian Schreyer (GER)

Vor dem Finale auf dem Wachauring Melk (26./27. September) f├╝hrt Hanson Schruf die Gesamtwertung der Klasse S2 mit einem Punkt Vorsprung auf Andreas Rothbauer an. Auf dem Highspeedkurs in Melk sollte Hanson die Power seiner Husaberg voll ausspielen k├Ânnen, was die Vorfreude auf die letzten Rennen des Jahres ordentlich anstachelt.