In Greinbach (Stmk) fand letztes Wochenende ein Lauf zum Grenzlandcup statt. Hanson Schruf nutze das Wochenende für einen Test unter Rennbedingungen und war mit einem zweiten Platz im zweiten Lauf nicht unzufrieden.

 

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Hanson Schruf fährt Supermoto-Rennen. Um bei den Rennen vorne zu sein, muss Hanson Schruf ordentlich trainieren. Meistens sitzt er dafür auf seiner Husaberg FS 570 und driftet um diverse Rennstrecken. Ab und zu wechselt er auch auf seine FX 450 und wirbelt auf der Motocross-Strecke ordentlich Staub auf. Und hin und wieder sitzt er auf seinem Heimtrainer und bewegt sich keinen Zentimeter vom Fleck sondern schwitzt nur.
Derzeit ist Rennpause und die nutzt Hanson Schruf um einmal etwas ganz anderes zu machen:

Der Motocross-Helm und die Supermoto-Stiefel wurden für einen Tag ins Eck gestellt. Auch hat Hanson Schruf anscheinend das Sommerwetter in die Abstellkammer verbannt. Denn bei reichlich Regen ging es gemeinsam mit ausgewählten Kunden und Freunden der Firma Zweirad Schruf auf den Slovakiaring um die Straßenmotorräder von KTM ausgiebig zu testen. KTM stellte die gesamte Modellpalette zum Testen bereit. Neben absoluten Serienmodellen gab es auch diverse Modelle, an denen zahlreiche Teile aus dem Power-Parts Katalog verbaut wurden, zum Probefahren.

Der Umstieg von Supermoto auf ein Straßenmotorrad war für Hanson Schruf anfangs eine kleine Herausforderung. Auch für die anderen Teilnehmer war Hansons Fahrstil eine Herausforderung. Die waren es einfach nicht gewohnt, dass jemand quer in Kurven reinrutscht.
Was folgte war ein kurzes Coaching, das angeblich wie folgt ablief:

KTM-Coach: „Wennst die Kurven runder fährst, dann wirst dir einfacher tun.“
Hanson: „Wenn ich die Kurven noch runder fahre, kann ich sie nicht mehr andriften.“
KTM-Coach: „Du sollst sie auch nicht driften, das macht alle anderen Fahrer unruhig!“
Hanson: „Wenn die Anderen unruhig sind, sollen sie Baldrian-Tropfen nehmen.“

 

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Kurzes Video von Hanson Schruf bei der slowaksichen Meisterschaft und beim Alpe Adria Cup in Dunajska Streda (SK)

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Hanson Schruf siegt in Dun. Streda (SK) beim Lauf zur slowakischen Meisterschaft und zum Alpe Adria Cup!

Letzten Sonntag (18. Juli 2010) ging Husaberg-Pilot Hanson Schruf in Dunajska Streda, in der Slowakei, an den Start. Am Programm stand ein Lauf zur internationalen slowakischen Meisterschaft und zum Alpe Adria Cup.
Starter aus vier Nationen versprachen anfangs einen spannenden Kampf um den Tagessieg. Aber bereits im Training zeigte Hanson Schruf, wie viel Leistung in seiner Husaberg FS 570 steckt. Mit dem bärenstarken Motor und einer sensiblen Gashand sicherte sich der Niederösterreicher mit sieben Zehntel Vorsprung klar den ersten Platz in der Startaufstellung.

Lauf 1 – Start-Ziel Sieg mit schnellster Rundenzeit.
Zugegeben, für die Zuseher war der „Kampf“ um Platz eins es ein wenig fad.
Mit einem ausgezeichneten Start konnte Hanson Schruf bereits nach zwei Kurven einen respektablen Vorsprung auf seine Konkurrenten herausfahren. In den folgenden Runden fuhr der Niederösterreicher mit seiner Husaberg konstant schnelle Rundenzeiten und konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Hinter Hanson Schruf gab es einen erbitterten Kampf um Platz zwei. Schließlich wollte jeder Fahrer einen guten Blick auf das schöne Hinterrad der FS 570 erhaschen.
Im Ziel hatte Hanson Schruf beinahe eine halbe Runde Vorsprung auf seine Verfolger.

Ergebnis Lauf 1: 1. Hanson Schruf (Husaberg), 2. Onodi (HU), 3. Rihak (CZ)

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Am 10. Und 11. Juli fand in Steyr ein Lauf zum Supermoto Grenzlandcup statt. Aufgrund der langen Rennpause in der Staatsmeisterschaft nutzten diverse schnelle Piloten, wie Rudi Bauer und Andy Bacher, die Chance Rennpraxis zu sammeln. Auch an den Start ging, wenn auch ein wenig verspätet, Hanson Schruf.
Die Verspätung hatte aber nichts mit Unpünktlichkeit zu tun und betrug auch nicht ein paar Sekunden oder Minuten. Nein, Hanson Schruf kam einfach einen ganzen Tag zu spät und ließ alle freien Trainings aus.
Es gab aber vereinzelt Gerüchte, dass Hanson Schruf aufgrund der hohen Außentemperaturen einfach ein wenig Substanz sparen wollte. Aber als Erklärung für die Verspätung präsentierte der Niederösterreicher das Supermoto-Show-Rennen bei KTM/Husaberg Griesser in Großkarolinenfeld (Link).
Es ist zweifellos eine Herausforderung in einem 15 Minuten langen Zeittraining, ohne vorher die Strecke befahren zu haben, eine akzeptable Zeit hinzulegen. Aber Hanson Schruf liebt ja Herausforderungen. Der Husaberg-Pilot nutze jede Sekunde des Zeittrainings perfekt und konnte sich mit der drittschnellsten Zeit einen Platz in der ersten Startreihe sichern. Schneller als Schruf waren nur Rudi Bauer und Andy Bacher. Und Schruf wusste sofort, wo auch er noch schneller fahren kann.

Lauf 1 – kleine Steigerung aber nicht perfekt.
Trotz Sonnenschein und 30 Grad im Schatten zog Hanson Schruf Regenreifen auf seine Husaberg FS570 auf. Kein Hitzeschlag war schuld an dieser Entscheidung sondern der sehr lange und rutschige Offroad-Teil der Strecke in Steyr.
Vom Start weg lief es für den Niederösterreicher sehr gut. Dank seiner ausgezeichneten Reaktion machte er bis zur ersten Kurve einen Platz gut und bog hinter Rudi Bauer und vor Andy Bacher in die erste Kurve ein. Die drei konnten sich auch recht bald vom restlichen Feld absetzen.

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